willy-diekmann-kuenstler-aus-bambergKunst … – Nahrung für die Seele

Lieber Kunstfreund,

ich bin freischaffender Künstler, Grafiker und Designer aus Leidenschaft.
Hier auf meiner Website finden Sie Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Skulpturen, Reliefs
und Objekte aus meinem Atelier Dyk in Bamberg Süd-West im Babenberger Viertel.

Dabei verfolge ich bei allen Arbeiten keiner bestimmten Kunstrichtung, sondern mache immer das,
was mich gerade bewegt und antreibt. Ich arbeite aus mir heraus. Dabei interessieren mich Farben, Formen und deren Symbolik gleichermaßen.

Wenn Sie Interesse an meinen Arbeiten haben, oder auch nur zum Gedankenaustausch können Sie
gerne einen Atelier-Termin oder Werkstatt-Termin mit mir  vereinbaren und alle Arbeiten in meinem in Natura anschauen.

 

… alles hat einen Anfang

Als 6-jähriger hatte ich Zeitungsränder vollgemalt um meinen Vorstellungen ein Gesicht zu geben – Zeichenpapier gab
es da nicht. Der Respekt vor einem weißen Blatt Papier ist bis heute geblieben.

– geboren in Haltern, NRW
– seit dem 17. Lebensjahr aktiver Kunstliebhaber und Künstler
– Studium Grafik- Objektdesign, Kunstgeschichte und Fotografie in Dortmund
– Designer und Art-Director in Agenturen in NRW
– Umzug nach Franken
– seit 2010 freischaffender Künstler Malerei, Grafik und Objekte
– diverse Ausstellungen in Haltern, Duisburg, Recklinghausen NRW
– Sommer 2016 Einrichtung meines Ateliers Dyk in Bamberg Süd-West
– Mitglied in BBK Oberfranken, 
Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler,
Form & Farbe Bamberg, Kunstverein Bamberg, Kunstraum JETZT

Weiterhin vertreten bei:
BBK Bayern
Art Bamberg
Form und Farbe Bamberg
artdoxa.com
galerie-bamberg.de

 

Ausstellungen

Recklinghausen · Duisburg · Haltern · Bamberg · Nürnberg · Kulbach · Giechburg

 

Wieso Dyk ?

Der Name Dyk kommt aus dem Norddeutschen und heißt Deich, wie mein Nachname Diekmann oder Dykmann ist.

 


 

Die Macht der Farben – Farbe ist das Leben

Rund achtzig Prozent der Sinneseindrücke nehmen wir über die Augen war. Die Wahrnehmung einer Farbe ist immer mit formalen und symbolischen Werten verbunden . Farben haben Macht – sie wirken im Unterbewusstsein, lenken und beeinflussen unsere Gefühle. Die sich darüber hinaus ergebende Möglichkeit, Farbe als ästhetische Wirkung zu nutzen ist spannend und lohnend.
Ich setzte die Macht der Farbe hauptsächlich bei abstrakten Bildern und Skulpturen ein um Gefühle und Inhalte zu transportieren und zu bewirken. Eine ästhetische Wirkung gelingt immer dann, wenn die Wirkung der Farbe mit den Inhalten übereinstimmt. Ein gelbes Licht oder eine Sonne ist nur dann wirklich, wenn sie strahlt von innen herraus. Sowohl durch die Farbnuancen als auch durch ihre Struktur.

„Farbe ist das Leben“
Johannes Itten

 

Werden – Vergehen und Entstehen in Raum und Zeit

Mir geht es primär in meinen Arbeiten um Prozesse wie Werden, Vergehen und Entstehen.
Es geht um die Entwicklung und den Verlauf des Lebens, das verschwinden eines Zustandes, die Neuenstehung und ständige Veränderung von Materie, Gegenständen, Gefühlen und dem Ich-Bewusstsein.
Stahlplatten, zusammengesetzt zu einem geometrischem Relief, sind dem Licht und Sauerstoff ausgeliefert und Rost entsteht. So ändert sich ständig seine Oberfläche und stellt damit immer ein neues Äußeres und eine neue Situation dar …

„Wenn dieses ist, wird jenes; wenn dieses entsteht, entsteht jenes;
wenn dieses nicht ist, wird jenes nicht; wenn dieses aufhört, hört jenes auf.“
Samyutta-Nikaya II.12.2

 

Zeit und Veränderung

… Dabei spielt bei diesen Prozessen die „Zeit “eine entscheidene Rolle.  Zeit – die  vom Bewusstsein wahrgenommene Form der Veränderugen oder als eine Abfolge von Ereignissen wahrgenommen wird.  Diese Veränderungen geben den Eindruck einer „Richtung der Zeit“. Zeit lässt sich anhand einer Bewegung, die sich im Raum vollzieht, bestimmen und messen.

Dabei geht es nicht nur um die messbare Zeit, auch die Ich-Zeit spielt hier eine entscheidende Rolle. Nach dem augustinische Zeitverständnis enthält Zeit eine subjektive Komponente, da wir die vergangene Zeit als Eindruck nur in unserem Geiste messen können.
Wir können in uns verschiedene erlebte Zeiträume miteinander vergleichen und dadurch
immer nur zu subjektiven Aussagen gelangen. Zeit ist auch ein subjektives empfinden von der Innen zur Außenwelt …

 

Surreale Begegnungen

… Übernatürliche Welten, rätselhafte Bildkombinationen und bizarre Wesen, Traumhaftes, Unbewusstes,  Absurdes und Phantastisches sind Merkmale der bildnerischen und skulpturalen Ausdrucksmittel. Hierbei geht es, das Bewusstsein und die Wirklichkeit zu erweitern und alle geltenden Werte umzustürzen. Bilder aus der Tiefenpsychologie kommen zum Vorschein und gehen scheinbar über in die Wirklichkeit – ein Spiel mit Gedanken, Träumen, Symbolik und der Realität. Ein Wechselspiel von Gefühln der Innen- zur Aussenwelt.

Diese darstellenden Auseinandersetzungen kommen sowohl in Gemälden und Grafiken, als auch in Skulpturen und Installationen zum tragen. Dabei kommen außer Öl- und Acrylfarben auf Leinwand, Papier und Holz auch bevorzugte und gegensätzliche Materialien wie Beton, Holz, Stahl und Granit zum Einsatz.

 


 

Texte und Berichte zum Thema

Was „will“ die Kunst der Gegenwart?

Es ist selten geworden, dass bildende Kunst heute „etwas darstellt.“ Mit anderen Worten: kaum je entwickeln oder vergegenwärtigen Bilder und Skulpturen derzeit Ansichten eines Gegenstands aus bestimmten (subjektiven oder institutionellen) Perspektiven. Immer weiter am Rand steht auch das „Ausdrücken“ von individuellen Gefühlen und Visionen. Wenn aber derart klassische Funktionen wie „Darstellung“ oder „Ausdruck“ von der bildenden Kunst jetzt kaum mehr bedient werden, worum kann und soll es dann den Künstlern gehen – und worum geht es uns, wenn wir Bilder aus der Gegenwart sehen, bewundern und manchmal auch kaufen? Was „wollen“ wir und was „wollen“ die Künstler, bewusst, halbbewusst, vorbewusst? Warum klingen manche früher als kritische Kommentare wirksame Bemerkungen (wie „Was soll das darstellen?“ oder „Was soll das ausdrücken?“) mittlerweile nur noch falsch? Und was könnte die „richtige“ Einstellung zur gegenwärtigen Kunst sein?

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